›Quellensammlung zur Geschichte der deutschen Sozialpolitik 1867 bis 1914‹ geht online

Ab sofort wird die Quellensammlung sukzessive auch online unter www.quellen-sozialpolitik-kaiserreich.de zugänglich gemacht.

Von Anna Neovesky am 01.05.2018 | Tags: TYPO3, Projektvorstellung, eHumanities, Open Access

Screenshot der Startseite der Digitalen Quellensammlung.

In der ›Quellensammlung zur Geschichte der deutschen Sozialpolitik 1867 bis 1914‹ werden Dokumente veröffentlicht, an denen sich die Entstehung und Entwicklung des modernen Sozialstaats im 19. und beginnenden 20. Jahrhundert nachzeichnen lassen. Ab sofort wird sie sukzessive auch online unter https://quellen-sozialpolitik-kaiserreich.de zugänglich gemacht.

Das Projekt der Akademie der Wissenschaften und der Literatur – ein Forschungsvorhaben im Akademienprogramm – bietet über wichtige Quellen zur deutschen Sozialpolitik hinaus grundlegende Informationen zur Funktionsweise und Rolle von Verfassungsinstitutionen, wie etwa von Reichstag und Bundesrat, von Verwaltung, Beamtenschaft sowie Parteien und Verbänden mit Kurzbiographien aller genannten Personen.

Die Edition in 36 Bänden lag bisher in Buchform vor. Mit der digitalen Quellenedition werden die archivalischen und publizistischen Quellen nun auch online zugänglich. Ab sofort sind die ›Grundfragen der Sozialpolitik. Die Diskussion der Arbeiterfrage auf Regierungsseite und in der Öffentlichkeit‹ (Bd. 1, II. Abt.) digital verfügbar. Weitere Bände der II. Abteilung folgen, alle übrigen Bände werden sukzessive ergänzt. Alle Ausgaben der Quellensammlung sind zusätzlich als PDFs im Open Access verfügbar. Die Forschungsdaten stehen unter einer offenen Lizenz (CC-BY 4.0) zur weiteren Nachnutzung zur Verfügung.

Im Bereich der Digitalen Methodik ist die Quellensammlung zur Geschichte der deutschen Sozialpolitik ein Digital Humanities Projekt der Digitalen Akademie der Akademie der Wissenschaften und der Literatur | Mainz. Die Forschungsdaten wurden hierbei standardkonform nach den Richtlinien der Text Encoding Initative (TEI) modelliert. Grundlage der webbasierten Forschungsanwendung ist das Cultural Heritage Framework (CHF) der Digitalen Akademie, ein Framework zum Management und zur Präsentation historischer Quellenbestände und Editionen, das unter besonderer Berücksichtigung von Kriterien der nachhaltigen Softwareentwicklung aufgebaut ist. Die Präsentationsschicht der Quellensammlung legt einen Fokus auf eine gute Benutzbarkeit und einen optimalen Zugriff sowohl mit Desktop- als auch mobilen Endgeräten. Neben leistungsstarken Suchmöglichkeiten bietet die digitale Quellensammlung über umfangreiche Register anhand von Regionen, Orten, Personen, Firmen und Sachthemen einen differenzierten Zugang auf die einzelnen Stücke.

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