Tagung Graphentechnologien

Am 19. und 20. Januar 2018 in der Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz

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Das vorläufige Programm der Tagung finden Sie hier.

Graphdatenbanken werden seit einigen Jahren in Forschungsvorhaben zur Modellierung von Forschungsdaten und erschließendem Wissen genutzt. Sie ergänzen zunehmend relationale oder auch auf XML beruhende Forschungsdatenrepositorien. In den verschiedenen Anwendungszusammenhängen werden heterogene Modellierungsansätze verfolgt. Diese verschiedenen Modellierungsansätze sollen im Rahmen der Tagung als erster Schritt für eine denkbare Harmonisierung vorgestellt und diskutiert werden. Eine große Herausforderung ist dabei die transparente und interoperable Handhabung unsicherer Informationen. Dabei kann neben der Frage, ob eine Information selbst unsicher ist auch der Grad der Unsicherheit zwischen verschiedenen Beteiligten umstritten sein. Bei dieser Problematik bieten Graphentechnologien mit ihren flexiblen Modellierungsmöglichkeiten interessante Ansatzmöglichkeiten zur „Modellierung des Zweifels“, vor allem auch vor dem Hintergrund der stetigen Zunahme und des Wandels wissenschaftlicher Informationen im Verlauf der Zeit.

Die Herausforderung zur Modellierung unsicherer Informationen in den digitalen Geisteswissenschaften und im Datenjournalismus ähnlich gelagert: In den vorhandenen Daten aus Erhebungen, externen Quellen oder Forschungsprojekten werden Entitäten identifiziert und anschließend Verknüpfungen gesucht. Die dabei auftretenden Unsicherheiten müssen im Datenmodell transparent und interoperabel berücksichtigt werden um eine Auswertung der Daten in anderen Projektzusammenhängen nicht zu behindern.

Programmkomitee

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